Fördern und Fordern zählt zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft. Um seine Macht konstruktiv im Sinne seiner Vision einzusetzen, bedarf es einer kritischen Auseinandersetzung mit den lebensgeschichtlichen Modellen des Umgangs mit Macht, die der Manager an sich selber erfahren hat.
Machtmissbrauch oder die Scheu und Verweigerung, Macht auszuüben, wurzeln oft in der positiven oder negativen Identifikation mit historischen Vorbildern. Doch gerade die Fähigkeit, zwischen Fördern und Fordern, zwischen Geben und Nehmen, zwischen spezifischem Lob und konstruktiver Kritik im Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen situationsbezogen wählen zu können und dies auch zu tun, ist ein unverzichtbares Muss für alle, die Wandlungsprozesse in Unternehmen initiieren, begleiten und steuern wollen.
Was denkt Ihr dazu, liebe Kollegen?
Thomas Weil

