Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

ROMPC® setzt Oxytocin frei

Synapsen

Unter Stress werden Hormone ausgeschüttet, die unser Gehirn in Alarm- und Aktionsbereitschaft versetzen. Solange der Stress in Maßen bleibt, wirken diese sog. Stresshormone anregend. Wenn unser Stress jedoch ein bestimmtes Niveau erreicht oder unsere Stressreaktionen unkontrollierbar werden, spüren wir das an den entsprechenden neuro-vegetativen Veränderungen in unserem Organismus: Der Blutdruck steigt an, oder er fällt ab. Wir beginnen zu schwitzen. Der Magen verkrampft. Unser Atem wird hektisch oder auch flach. Wir spüren den Puls unseres Herzen bis hinauf in den Hals. Und vieles mehr. 

Während die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin uns in innere Aufruhr versetzen können, trägt das Oxytocin – gewissermaßen als hormoneller Gegenspieler – dazu bei, dass wir zur Ruhe kommen und von dem lassen können, was uns innerlich stresst. 

Wie Kerstin Uvnäs Moberg in ihren Untersuchungen herausgefunden hat (s. "The Oxytocin Factor. Tapping the Hormone of Calm, Love and Healing", Cambridge 2003), wird Oxytocin vor allem dann ausgeschüttet, wenn ein anderer Mensch uns berührt. Berührung kann im wörtlichen Sinn – also physisch – erfolgen: eine liebevolle Umarmung, ein zärtlicher Kuss, ein kraftvoller Händedruck, mit dem wir eine getroffene Vereinbarung besiegeln oder die professionelle Massage, die wir ins Anspruch nehmen, um unsere Verspannungen zu lösen. Berührung kann auch im übertragenen Sinn – also psychologisch – erfolgen. Und das ist immer dann der Fall, wenn ein Gegenüber unsere tiefsten Beziehungsbedürfnisse erkennt und diese ein angemessenes Echo finden. In erfüllten Beziehungen verfügen wir über ein ausreichendes Maß an Oxytocin. Unser körperliches und seelisches Immunsystem ist besser gewappnet für Stress. 

„ROMPC®-Therapeuten, -Berater und -Coaches kennen diese neuro-biologischen und psychologischen Wirkzusammenhänge. Für sie ist ROMPC® deshalb mehr als eine neue Behandlungstechnik. Für sie ist ROMPC® zu allererst ein heilsames Beziehungsangebot.“ So der Entwickler des ROMPC®, Thomas Weil aus Kassel. Und er fährt fort: „ ROMPC®-Therapeuten, -Berater und -Coaches fühlen sich in den Stress ihrer Klienten ein. Sie stellen sich als lebendiges Gegenüber zur Verfügung. Sie bieten in der professionellen Begegnung einen Beziehungsraum an, in dem Beziehungsbedürfnisse geachtet, ausgedrückt und beantwortet werden. Weil sie sich als Fachpersonen von ihren Klienten berühren lassen, sind sie dazu in der Lage, ihre Klienten so zu berühren, dass die heilsame stress-lösende Wirkung des Oxytocin ausgelöst werden kann, dass das Gehirn im Sinne seiner Plastizität seine Lernfähigkeit wieder erlangt und dass entsprechenden Neu-Verschaltungen vorgenommen werden können. Die hiermit verbundenen Lern- und Wachstumsprozesse gehen tiefer als solche, die nur auf Einsicht begründet sind.“

Darüber hinaus ist es Kerstin Uvnäs Moberg gelungen nachzuweisen, dass rhythmische Interventionen einen Oxytocin-Überschwappeffekt auslösen können. Diesen Effekt nutzt ROMPC® bei der Anwendung sog. "Entkoppelungstechniken" , die allesamt rhythmischer Natur sind: Klopfen auf Meridianpunkte sowie expressive Techniken in Gestalt von rhythmischen Körperbewegungen.

Auf diese Weise ist es möglich fixierte limbische Blockierungen nachhaltig aufzulösen und den ins Stocken geratenen Datenfluss im Gehirn wieder zu verflüssigen. In diesem Zusammenhang berichten Klienten, dass sie sich jetzt erstmalig von den emotionalen Belastungen distanzieren können, die sie zuvor immer wieder in Bann genommen haben.