Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Bis ein Philipp nicht mehr zappelt

ADHS

ROMPC® leitet Eltern und Kinder zu Hilfe bei ADHS und ADS an

„Ob der Philipp heute still/ Wohl bei Tische sitzen will?" - Die Geschichte vom Zappelphilipp ist nun weit über 150 Jahre alt, doch heute ist das dort humoristisch erzählte Phänomen aufmerksamkeitsgestörter Kinder verbreiteter denn je. Die Zahl der entsprechenden Diagnosen steigt rapide an: Es gibt mittlerweile eine ganze Armee dieser kleinen, auffälligen Unruhestifter, die ihren Eltern nicht nur das Abendessen 'vermasseln', sondern auch ihr gesamtes Umfeld, nicht zuletzt Lehrer und Mitschüler, zur Verzweifelung treiben. Sie sind nervtötend quirlig, stolpern über jeden Gegenstand, sie greifen nach allen Dingen und begreifen verstandesmäßig – anscheinend – nichts. Ihr Zeitgefühl ist ungenau, ihre Sprache hektisch.

Die so genannte Aufmerksamkeitsdefizit(-Hyperaktivitäts-)Störung, besser bekannt als ADHS bzw. ADS, ist also im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – und gar nicht zum Lachen. AD(H)S ist eine Störung der Fähigkeit zur Selbststeuerung aufgrund biologischer und psychosozialer Faktoren, klinisch spricht man vom so genannten hyperkinetischen Syndrom. Es entsteht vornehmlich dadurch, dass der eigentlich angeborene Reizschutz bei den von dieser Störung Betroffenen nicht ausreichend ausgebaut ist, sodass es für den Betreffenden zu einer Überflutung von Reizen kommt.

Dieser Reizüberfluss führt entweder zu verstärkter Abreaktion (bei ADHS) oder zum Rückzug und zur Träumerei (bei ADS). Aufmerksamkeitsschwäche, Impulsivität und Hyperaktivität sind Kernssymptome, die über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten in mehreren Lebensbereichen (und schon vor dem Schuleintritt) vorliegen und dabei zu bedeutsamen Beeinträchtigungen führen müssen, wenn man von ADHS sprechen will. Typische Begleitstörungen sind ein ausgeprägtes Trotzverhalten, spätere Leistungsprobleme in der Schule und eine Ausgrenzung des Kindes/ des Jugendlichen aus dem sozialen Netzwerk. 

Dieses Krankheitsbild macht daher eine ausführliche Diagnose notwendig, bei der aber nicht nur isoliert das betroffene Kind oder der Jugendliche berücksichtig werden darf, sondern auch Informationen von Eltern, Lehrern oder Erziehern miteinbezogen werden müssen. Das Ziel einer solch umfassenden Diagnose ist eine verhaltensnahe Behandlung, die eine möglichst frühzeitige Hilfe für die betroffenen Kinder und Jugendlichen bietet, damit Entwicklungsaufgaben bewältig werden und normale Beziehungen aufgebaut werden können, ohne zum Erreichen dieses Zieles ausschließlich auf Medikamente zu vertrauen.

Genau an diesem Punkt setzt nun das beziehungsorientierte und integrative Therapieverfahren ROMPC® an: Es ermöglicht den für die Kinder und Jugendlichen zentralen Bezugspersonen, also im Regelfall den Eltern, eine Technik zu erlernen, mit der sie regelmäßig, das heißt täglich, ihr Kind behandeln können (Elterntraining), und dies konkret, zielbezogen und verhaltensnah.

Als besondere, in der Praxis bewährte Behandlungstechnik bieten sich hierbei spezifische, aus der traditionalen chinesischen Akupunktur entlehnte Klopfsequenzen an, die mit so genannten Positiv-Affirmationen kombiniert werden. Dieser Therapieansatz führt zu einem positiven Doppeleffekt: Neben den spezifischen Behandlungstechniken sorgen die erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung, die die Eltern ihrem Kind geben, dafür, dass die Symptomatik wesentlich minimiert wird.
Philipp sitzt also ruhiger am Tisch: auch dank der von ROMPC® zur Verfügung gestellten Behandlungsmethoden. Es ist daher also dringend notwendig, die „medizinische“ Debatte über ADHS und ADS nun endlich um spezifische Behandlungstechniken zu erweitern – zumal die ausschließlich medikamentöse Behandlung in eine Sackgasse zu laufen droht.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Heinz-Günter Andersch-Sattler
Eva Sattler
Martina Erfurt-Weil