Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

ROMPC® in der Palliativmedizin

Sterben

Dem Schmerz etwas entgegensetzen 

Manchmal kann man nicht mehr die Ursache einer Krankheit, sondern nur noch den Schmerz bekämpfen, den sie verursacht. Diese Erkenntnis hat sich vor allem in jüngerer Zeit in unserem Gesundheitswesen wieder Bahn gebrochen, mittlerweile ist die Palliativmedizin – und das aus gutem Grund – weit verbreitet. In Deutschland bemüht sich beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. um den weiteren systematischen Auf- und Ausbau dieser Methode, zahlreiche Krankenhäuser haben Hospizstationen eingerichtet, die (teilweise auch in Ergänzung zu anderen Behandlungsmaßnahmen) palliative Therapien anbieten.

Im Zentrum steht dabei der Ansatz, das Leiden eines (todkranken) Patienten möglichst gering zu halten: Palliation meint eine lindernde Behandlung von Krankheitserscheinungen im Unterschied zur vorbeugenden oder heilenden Therapie. Die Palliativmedizin zielt dabei auf eine möglichst ganzheitliche Betreuung vornehmlich unheilbar kranker und sterbender Menschen.

Einbeziehen des Umfelds des Sterbenden

Der Ansatz der Palliativmedizin ist also umfassend, er berücksichtigt auch soziale, psychische und religiöse Bedürfnisse des Patienten. Diese mehrdimensionale Therapie zielt auf Steigerung der Lebensqualität. Eine wichtige Funktion innerhalb dieses Behandlungsansatzes kommt den Angehörigen des Patienten zu, denn sie werden systematisch mit in das Konzept eingebunden, anstatt nur passive Zeugen des Sterbeprozesses sein zu müssen. Dies bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die Angehörigen des Patienten betreut werden müssen: Denn die lang andauernde Begleitung eines Sterbenden und schließlich der Tod dieses lieben Menschen stellen eine schwere psychische und emotionale Herausforderung dar, die nur wenige Menschen ganz allein bewältigen können.

ROMPC® für Patienten und Angehörige in der Palliativpflege 

Der Therapieansatz des ROMPC® bietet Hilfe – und zwar sowohl eine spezielle Betreuung für die Patienten als auch für deren Angehörige: Die Patienten werden während des eigenen Sterbeprozesses begleitet und emotional unterstützt, ihre Ängste werden gelindert, ihnen wird geholfen, ihren Tod zu akzeptieren. Die Angehörigen können durch das Therapieverfahren lernen, wie sie sowohl mit dem Sterbeprozess als auch mit dem kommenden Ereignis des sicheren Todes umgehen können. Sowohl für die Patienten als auch für ihre Angehörigen gilt es dabei, Wege zu finden, mit einer Situation klarzukommen, in der realistischerweise alles Hoffen vergebens ist. Für die Angehörigen ist es außerdem wichtig, auch nach dem Tod eines geliebten Menschen die Bereitschaft aufrecht zu erhalten, an alte Lebensgewohnheiten anzuknüpfen bzw. sich neue und sinnvolle Lebenswege zu erschließen und – wenn irgend möglich – positiv in die Zukunft zu schauen. 

Mit ROMPC® aus der 'Skepsisfalle'! 

Durch diesen Ansatz wird es der NaturheilpraktikerIn zunächst ermöglicht, sich in einem ersten Schritt einem skeptischen, ja sich in Abwehrhaltung befindlichem Menschen zu nähern: Von diesem Punkt aus kann dann die eigentliche Behandlung beginnen. Dies wird, in Abhängigkeit von dem vorhandenen Frustrationspotential, unterschiedlich schnell vonstatten gehen. – Zudem können aber auch psychosomatische Anteile an der Erkrankung, die deren Nährboden bilden, durch diesen Therapieansatz wirkungsvoll 'entmachtet' werden. So kann eine schnellere und ganzheitlichere Genesung möglich gemacht werden. 

Was ist und wie ‚geht’ ROMPC®?

ROMPC® ist ein innovatives, integratives Therapie- und Beratungsverfahren, das dabei hilft, belastende Erfahrungen rasch und nachhaltig zu verarbeiten, so dass eine innere emotionale Distanzierung und die Neuausrichtung auf die Zukunft ermöglicht werden. Es handelt sich um eine neuro-psychotherapeutische Methode, welche die jüngsten Erkenntnisse aus der Hirnforschung nutzt. Es dient der Stressreduktion und der Bewältigung von wiederkehrenden Ängsten, welche die emotionale Befindlichkeit beeinträchtigen und die Lebensqualität mindern. Daher ist ROMPC® auch in Abschieds- und Trennungsprozessen für Patienten sowie für Angehörige und Hinterbliebene so wirksam.

Grenzen des Ansatzes

Durch den schmerzlindernden umfassenden Ansatz der Palliativmedizin, der die Angehörigen des Patienten aktiv in die Begleitung von dessen Sterbeprozess einbezieht, entstehen also wiederum selbst emotionale Bedrängnissituationen, mit denen diese Menschen nicht allein gelassen werden dürfen: Diejenigen, die ihren Angehörigen auf dem letzten Weg unterstützen, sollten sich selbst Hilfestellungen nicht verweigern. Allerdings soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, als ob Sterbeprozesse oder deren Begleitung von ihrer grundsätzlichen Schwere und Trauer befreit werden könnten. Vielmehr zielt das Verfahren des ROMPC® darauf, diese Sterbe- und Abschiedsprozesse zu erleichtern und würdig und in Frieden zu gestalten.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Thomas Griebenow 
Ingrid Schmidt-Döring