Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Schulstress - Zahl der Diagnosen wächst stetig

Schulstress

ROMPC® bietet Hilfe bei Leistungsdruck und Versagensängsten

Schulstress hat es zwar immer schon gegeben, doch die Zahl der Diagnosen wächst heutzutage stetig an - höchste Zeit also, um einmal über die Ursachen nachzudenken und Lösungsansätze anzubieten.

Die Literatur kennt sie zugenüge, die Geschichten unglücklicher Schüler, die an und in der Schule verzweifelten, die sich der Gesellschaft oder gleich dem Leben entzogen oder beides zu hassen begannen. Die Werke Hermann Hesses, Thomas Manns oder Robert Musils sind nur einige wenige, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Eines ist dabei allen gemein: Sie haben einen Gegenstand zum Thema, der auch heute noch akut ist, ja, der auf spezifische Art und Weise akuter ist denn je.

Zwar sind einerseits die Zeiten der schwarzen Pädagogik glücklicherweise längst passé. Andererseits entscheidet aber auch heute die Schulkarriere in einer sehr bestimmenden Weise über Zukunftsaussichten der Schülerinnen und Schüler – und darüber sind sie, und nicht zuletzt ihre Eltern, sich so bewusst wie über die Arbeitslosenstatistiken. Verschärft wird dieser schulische Leistungsdruck in diesen Tagen noch durch die Einführung des zwölfjährigen Gymnasiums.

Außerdem haben sich die Anforderungsprofile an junge Menschen insgesamt beträchtlich ausdifferenziert - und so spielt sich das Leben dieser jungen Erwachsenen, die ja mithin noch Kinder und Jugendliche sind, innerhalb vielfältiger gesellschaftlicher Bedingungsfelder ab. Der allgemeine gesellschaftliche Leistungsdruck färbt also auch auf die Schüler ab, doch dieser Vielzahl von Anforderungen sind nicht alle gewachsen: Die Diagnose von Schulstress nimmt zu, Schülerinnen und Schülern sind dabei nicht nur im schulischen Rahmen oft überfordert, sondern auch im sie umgebenden sozialen Umfeld. Es ist in diesem Zusammenhang auch das so unendlich traurige Phänomen der Schülerselbstmorde bzw. -amokläufe anzusprechen: In der Zeit um den Jahrestag des Erfurter Amoklaufs werden Planspiele einer Nachahmungstat offenbar, die zum Selbstmord eines Tatverdächtigen in Köln führten. - In den USA hat Michael Moore ein Schulmassaker zum Thema eines seiner populären Filme gemacht, in Japan kehrt sich die Gewalt der Schüler gegen sich selbst; die Selbstmordrate steigt bedrückend. Diejenigen, die das Leben noch vor sich haben, werfen es weg, rauben es anderen.

Sicherlich sind monokausale Antworten nicht dazu geeignet, komplexe Handlungsmuster zu erklären, sondern verdecken vielmehr noch den Sachverhalt: In komplexen Gesellschaften gibt es schlechterdings keine einfachen Erklärungen. Doch heißt das im Umkehrschluss nicht, dass einem Problem nicht über ein Bündel einfacher Lösungsmechanismen beizukommen wäre: Schulstress, Überforderung und gesellschaftliche Desorientierung (um nur einige Punkte zu nennen) müssen ja auch nicht zwangsläufig in Gewaltakten gegen sich oder andere eskalieren. Die ganz große Masse der Schülerinnen und Schüler bleibt davon unberührt, doch haben viele von ihnen unter Leistungsdruck und Versagensängsten zu leiden.
Wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen ist es, dass gerade das Alter des Erwachsen-Werdens verborgene Sehnsüchte in sich birgt, Sehnsüchte nach dem „Sich-fallen-lassen-Können“, nach der Möglichkeit, Verantwortung zurückzudelegieren. Dabei kommt es an dieser Stelle insbesondere darauf an, dass kindliche mit erwachsenen Bedürfnissen harmonisiert und eben nicht unterdrückt werden.

Eine Möglichkeit Leistungsdruck zu bewältigen, Ängsten Herr zu werden und sein Leben selbst bestimmt zu organisieren bietet ROMPC®: Dabei handelt es sich um ein innovatives, integratives Behandlungs- und Beratungsverfahren zur Stressreduktion und zur Bewältigung von wiederkehrenden Ängsten, die die emotionale Befindlichkeit beeinträchtigen, die Lebensqualität mindern und den beruflichen bzw. schulischen Erfolg hemmen. In der Beratung und Behandlung werden so genannte heilsame Beziehungserfahrungen angeboten, die mit den Bedürfnissen der Patienten nach Sicherheit, Entlastung, Verständnis und Begleitung korrespondieren. Denn diese Ängste resultieren u.a. einerseits aus einer äußeren Bindungs- und Zukunftsunsicherheit, anderseits aber auch aus sich selbst auferlegten - oder von außen herangetragenen - zu hohen Ansprüchen. Der daraus resultierende „innere Kampf zwischen Ideal und Wirklichkeit“ vollzieht sich auf der Ebene des so genannten „limbischen Systems“ unseres Gehirns, der „emotionalen Bewertungszentrale“, die sehr unmittelbar Stresshormone aktivieren kann, Das ROMPC®-System nutzt bei seinem Therapieansatz neurobiologische Erkenntnisse und arbeitet mit Entkopplungstechniken, die direkt die Produktion dieser Stresshormone stoppen können. Der Auslöser der Angst, eine eventuelle „Gruselfantasie“ und die dazu gehörende körperliche Befindlichkeit werden identifiziert - und gleichzeitig werden dabei u.a. die so genannten Meridianpunkte stimuliert, bis Entspannung eintritt und freies Denken und Fühlen wieder möglich sind.

Schülerinnen und Schüler, die mit Hilfe der ROMPC®-Techniken ein Rüstzeug für die Bewältigung der spezifischen Anforderungsprofile ihrer Lebensphase an die Hand bekommen, werden zwar nicht automatisch die besseren Schüler, die besseren Kinder oder Mitbürger. Aber sie werden lernen, systematisch mit Stress umzugehen und sich dabei selbst den Raum zu geben, den sie für eine gesunde psychische Entwicklung benötigen. Stressen werden sie dann wieder hauptsächlich ihre Lehrer.

Ansprechpartnerin:
Martina Erfurt-Weil