Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Psychoonkologie mit ROMPC®

Krankenpflege

In den letzten Jahren hat sich ein bedeutender Wandel in der Medizin, in den deutschen Krankenhäusern vollzogen: Man bemüht sich in verstärktem Maße, Erkrankungen nicht mehr ‚isoliert’, sondern ganzheitlich zu betrachten. Körper und Geist werden zusehends als eine Einheit aufgefasst, psychologische Begleittherapien unterstützen physische Behandlungen bzw. Eingriffe. Zudem werden dabei nicht nur Patienten und Patientinnen in den Blick genommen, sondern auch deren Angehörige. Dieser ganzheitliche und umfassende Ansatz bietet sich insbesondere für das existentielle Gebiet der Onkologie an, das eo ipso schwierigste Anforderungen an die Psyche von Patienten und Patientinnen sowie von deren Angehörigen stellt: Die Psychoonkologie betreut also Menschen psychologisch, die direkt oder indirekt von einem Krebsleiden betroffen sind. Es handelt sich um eine ergänzende Maßnahme zur medizinischen Behandlung im stationären und ambulanten Bereich.

Charakteristische Auseinandersetzungsprozesse unterstützen
Patienten und Patientinnen, die onkologisch behandelt werden, setzten sich mit dem eigenen Krebsleiden in (bei letalem Verlauf: vier) charakteristischen Verarbeitungsphasen auseinander. In jeder dieser Phasen stellen sich nun je spezifische psychische Herausforderungen. Der Patient / die Patientin gelangt aber in allen Phasen an seine / ihre Grenzen. Diese Verarbeitungsphasen und die mit ihnen verbundenen spezifischen Stressoren gilt es zunächst einmal zu bestimmen.

Phase 1: Vor der Diagnose
Diffuse Ängste stehen im Vordergrund – zum Beispiel die Angst vor den kommenden Untersuchungen.

Phase 2: Nach der Diagnose
Bei einer festgestellten Krebserkrankung sind konkrete Bewältigungsängste vordringlich. Diese Ängste beziehen sich sowohl auf den eigenen Körper als auch auf das Umfeld. Gerade in dieser Phase neigen Patienten und Patientinnen außerdem dazu, ihre eigene Lebensleistung in Frage zu stellen.

Phase 3: Das Leben mit der Krankheit und mit ihrer Behandlung
Diese Phase ist dadurch gekennzeichnet, dass die Erkrankung fortgeschritten ist und eine eigenständige Versorgung sich als schwierig oder sogar als unmöglich erweist. Es dominiert die Angst vor Verfall und Schwäche und daraus resultierenden Abhängigkeiten; hinzu kommt die Angst vor Sterben und Tod.

Phase 4: Wenn sich die Krankheit als unheilbar erweist
In dieser Phase tritt der Umgang mit dem bevorstehenden Tod in den Mittelpunkt. Es stellt sich dabei aber zudem sehr dringlich die Frage nach der Einbindung der Angehörigen in den Sterbeprozess, der eben auch von diesen nur schwierig zu bewältigen ist.

Was leistet ROMPC®
Der ganzheitliche Therapieansatz des ROMPC® unterstützt nun diese Verarbeitungsprozesse der Betroffenen – und zwar sowohl die von Patientinnen und Patienten als auch die von Angehörigen. Das Verfahren hilft so, die psychische Disposition aller Betroffenen zu stärken, unterstützt also den Heilungsprozess bzw. hilft die Krankheit zu verarbeiten und verändert auf positive Art und Weise die Haltung zu sich selbst und zur Krankheit. Im Zentrum dieser psycho-therapeutischen Begleitung steht somit der Mensch mit seiner Erkrankung, seinen Fragen, Ängsten und persönlichen Schwierigkeiten. Vor allem die „Entkopplungstechniken“ des ROMPC® helfen, den mit der Diagnose einhergehenden Teufelskreis der phasenspezifischen Stress-Spirale zu unterbrechen. Somit kommt der auf ROMPC®-Techniken basierenden Psychoonkologie eine Helferfunktion im Fachbereich der Onkologie zu.