Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Dem "Psycho im Kopf" etwas entgegen setzen

Psycho im Kopf

Es ist immer noch ein Tabuthema, über psychische Probleme zu sprechen, auch wenn wir sonst über fast alles reden: Das Sexualleben, die finanzielle Situation und natürlich auch die körperliche Gesundheit sind schon längst keine verpönten Gesprächsinhalte mehr, auch in der Öffentlichkeit nicht. – Da wird beim Latte Macchiato genüsslich drauflos geplaudert, da erfährt man Dinge, von denen man noch nie zuvor gehört hat und von denen man nun weiß, dass man doch lieber nichts davon gewusst hätte bzw. jetzt zumindest bitte nicht noch mehr wissen möchte...

Jedenfalls scheint nichts mehr zu intim, nichts zu peinlich - mit einer Ausnahme: Denn wenn der Themenbereich der psychischen Erkrankungen im Raum steht, dann wird der Ton leiser, dann kann man plötzlich das Klappern der Löffelumdrehungen im Glase hören, dann verstummt das Gespräch: Nein, über psychische Probleme und seelisches Ungleichgewicht, darüber spricht man doch nicht, „so etwas“ hat man doch nicht! Und: "Zum Therapeuten gehe ich schon mal gar nicht"" - Ganz gleich auch, wie offensichtlich eine seelische Spannung mit dem körperlichen Krankheitsbild korrelieren mag, sind viele Menschen nicht bereit, die Hilfe einer professionellen psychologischen Behandlung in Anspruch zu nehmen. Besonders da ein weiterer Punkt hinzukommt: Wenn es einem schon schlecht geht, dann will man schließlich nicht zu allem Übel auch noch "selbst daran schuld sein"...

"Ich bin doch kein Psycho"

Dabei sprechen die Fakten eine deutliche Sprache: Psychische Erkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft zu - und zwar in sämtlichen Bevölkerungsteilen und Altersgruppen. Für Deutschland gehen Studien heute von in etwa acht Millionen Menschen mit psychischen Störungen aus. In den letzten 15 Jahren ist die Zahl der Arbeitsauffälle aufgrund dieser Krankheiten um in etwa ein Drittel gestiegen.

Aber auch Kinder sind vor solchen Erkrankungen nicht gefeit: Die so genannte Aufmerksamkeitsdefizitkeit (-Hyperaktivitäts-)Störung, besser bekannt als ADHS bzw. ADS, ist weit verbreitet - aber mittlerweile auch in der Öffentlichkeit als Krankheit weithin akzeptiert. Dass ein an AD(H)S leidendes Kind als "verrückt" oder dergleichen bezeichnet würde - diese Zeiten gehören erfreulicherweise der Vergangenheit an.

Dennoch ist es nur starken Persönlichkeiten zu empfehlen, sich rundheraus auch Dritten gegenüber zu "offenbaren" und öffentlich vollends offensiv mit der eigenen psychischen Erkrankung umzugehen: Denn nur weil ein gesellschaftliches Verhalten unangemessen ist bedeutet die mutige Gegenreaktion - zumal eines Einzelnen - ja noch lange nicht, dass Vorurteile in den Köpfen der Menschen so einfach verschwinden würden; vielmehr ist allzu oft das Gegenteil der Fall. Allerdings kann dann, wenn genug Betroffene aus der Defensive hinausgehen, eine Änderung in der öffentlichen Wahrnehmung erreicht werden; der Wandel im Umgang mit AD(H)S ist ein gutes Beispiel dafür.

Mit ROMPC® aus der Krise
Soweit ist es aber bzgl. der psychischen Störungen bei Erwachsenen leider noch längst nicht. Was jedoch auf jeden Fall erreicht werden muss und auch recht kurzfristig erreicht werden kann, ist, dass die Betroffenen aufhören, sich selbst zu stigmatisieren, also gesellschaftliche Vorurteile auf ihre eigene Situation und ihr ich zu applizieren. Das bedeutet, dass man Menschen, die an einer psychischen oder psycho-somatischen Krankheit leiden, zunächst einmal behilflich sein muss, zu der Erkrankung und damit zu sich selbst zu stehen. Das ist zugegebener Maßen kein leichter Schritt - und von dieser Erkenntnis aus führen viele Wege zum Ziel. Hier nun kommt ROMPC® ins Spiel: Denn mit ROMPC® können "Behandlungsblockaden" und Einschränkungen in der Anwendung von Therapieverfahren erfolgreich und nachhaltig behandelt werden.

Was ist ROMPC®?
ROMPC® ist ein innovatives, integratives Therapie- und Beratungsverfahren zur Stressreduktion und zur Bewältigung von wiederkehrenden Ängsten, die die emotionale Befindlichkeit beeinträchtigen, die Lebensqualität mindern und den beruflichen bzw. schulischen Erfolg hemmen. ROMPC® ist ein neuro-psychotherapeutisches Verfahren, das die jüngsten Erkenntnisse aus der Hirnforschung nutzt und Stress-, Trauma-, Erfolgs- und Lern-Blockaden nachhaltig auflösen kann.

"Ich bin wirklich nicht verrückt, aber ich sehe ein, dass ich Hilfe brauche!"
Der Vorteil einer Behandlung mit ROMPC® liegt darin, dass gerade auch sehr skeptischen und "behandlungsresistenten" Menschen, die Zusammenhänge von Seele und Körper ansonsten vehement abstreiten, geholfen werden kann. Dieser Therapieansatz ist ferner u. a. auch für Personen geeignet, die eine wichtige Therapiemaßnahme aufgrund angstvoller Erinnerungen ablehnen oder die durch Diagnosen stigmatisiert und/oder Behandlungsfehler traumatisiert wurden. Denn durch ROMPC® wird zunächst einmal Neugierde geweckt: Gerade kritische Menschen fragen nach, worum es sich bei diesem - für viele zunächst "seltsamen" - Verfahren eigentlich handele und wie es wirke. So entsteht nach und nach die Bereitschaft, neuronale Verarbeitungsprozesse im Wirkzusammenhang mit dem Körper überhaupt erst einmal anzuerkennen. Und damit ist ein erster und wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Krise getan.

Dieser Schritt lässt sich in einem Satz ausdrücken: "Ich bin wirklich nicht verrückt, nur weil ich mich in psychologische Behandlung begebe!"