Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Jeder trauert anders

Trauer

Wir alle kennen sie: die traurigen Momente und Zeiten in unserem Leben. So lange wir leben, so scheint es, sind wir immer wieder mit unserer Trauer verbunden.

Wer erinnert sich nicht an seinen ersten Liebeskummer, oft die erste schwere Trauer in unserem Leben. Doch da gibt es noch viel mehr: Wenn wir unseren Schulabschluss haben, müssen wir Abschied nehmen von lieb gewonnenen Freunden, neue Menschen treten in unser Leben und verabschieden sich. Irgendwann heißt es Abschied von unserer Jugend zu nehmen, aber auch oft von unseren Wünschen und  Erwartungen.

Wir alle haben Strategien entwickelt mit dem Abschied-Nehmen - mit Trauer - umzugehen. Und diese sind so unterschiedlich wie wir selbst.

Doch wenn ein Mensch, der uns nahe steht, stirbt, dann versagen manchmal diese Strategien unserer Trauerverarbeitung. Wir stehen mut- und hoffnungslos vor dieser neuen Trauer. Eine dunkle Wand, die nicht weichen will.

Nach Elisabeth Kübler-Ross und Yorick Spiegel gibt es vier Phasen der Trauer, die durchlebt werden wollen und auch müssen, wenn es für uns eine neue Zukunft geben soll. Jede dieser Phasen hat ihre eigenen Aufgaben:

Die erste Phase ist durch Nicht-Wahr-Haben-Wollen und Verdrängung gekennzeichnet.

  • In der zweiten Phase sind die aufbrechenden Emotionen zu finden.
  • In der dritten Phase stehen Suchen - Finden - Loslassen im Vordergrund.
  • In der vierten Phase geht es darum, einen neuen Weltbezug finden.

In der Tradition gibt es das so genannte „Trauerjahr“. Jeder Tag muss einmal ohne den geliebten Menschen gelebt werden, hieß es. Lange war man der Meinung, dass es gewöhnlich ein ganzes Jahr braucht, um die genannten Phasen zu durchleben.

Doch Trauer ist so individuell wie das Leben. Und so können heute keine klaren Zeitvorgaben für Trauerarbeit gemacht werden. Wir greifen in unserer Trauer auf unsere intuitiven Schutzmechanismen zurück. Das ist einerseits hilfreich und schützt uns. Gleichzeitig kann es jedoch zu einer „Trauerblockade“ kommen. Das heißt: wir hängen in unserem Trauerprozess fest und kommen nicht voran. Das kann sich daran zeigen, dass wir noch nach vielen Jahren das Zimmer des Verstorbenen nicht verändert haben. Es scheint fast so, als käme er gleich zurück. Manche Trauernde kommen nicht zur Ruhe. Sie suchen immer wieder nach Schuldigen für den Tod.

Wenn wir Trauer als „limbische Krise“ begreifen, dann eröffnen sich neue Perspektiven: Mit Hilfe des ROMPC® können wir lernen, Trauerblockaden zu lösen - nicht zuletzt deshalb, weil es sich dabei um limbische Blockaden handelt. So kann der ins Stocken geratene Trauerprozess wieder ins Fließen kommen und zu seinem natürlichen Abschluss kommen. Damit am Ende neuer Lebensmut bzw. neuer Lebensinhalt entsteht.

Wir können mit Hilfe von ROMPC® uns und die Trauer als Zeichen von Bindungsfähigkeit annehmen - der beste Weg, um den Weg der Trauer erfolgreich zu gehen.

Hinweis:
Informationen über die ROMPC®-Spezialausbildung zum / zur ROMPC® TrauerbegleiterIn finden Sie hier