Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Wenn der Beruf nicht zur Berufung passt

Goldschmiede

Evelyn kennt ROMPC® bereits. Sie hatte Hilfe bei einer ROMPC®-Trauerberaterin gesucht, als es ihr in der Trauer um ihre Mutter sehr schlecht ging. „Heute sei ihr Problem viel weniger klar gefasst“, beginnt sie das Gespräch mit mir in meiner Praxis. Sie sei seit einiger Zeit wieder so bedrückt und deprimiert, aber in Trauer fühle sie sich eigentlich nicht mehr. Es muss irgendetwas anderes mit ihr los sein und sie bittet mich, mit ihr auf Spurensuche zu gehen.

Nach einer ersten Sitzung mit vielen Fragen und Erkenntnissen kommen wir im zweiten Gespräch zum Kern ihres Bedrücktseins: Evelyn ist seit 12 Jahren Grundschullehrerin und hatte sich einige Jahre in diesem Beruf auch sehr wohl gefühlt. Doch in den letzten Jahren fällt ihr die Unterrichtsvorbereitung zunehmend schwerer, sie fühlt kaum noch Freude bei der Arbeit mit den Kindern und eigentlich macht sie nur noch Dienst nach Vorschrift. Ich frage sie nach ihren anderen Interessen und Neigungen. Plötzlich huscht Begeisterung in ihren Gesichtsausdruck, als von ihrer Leidenschaft für die Gestaltung von Schmuck zu erzählen beginnt. Das passt gut zu ihr, denn sie trägt auch sehr interessante Schmuckstücke. „Die habe sie alle selbst gestaltet“, berichtet sie. Schon als Kind habe sie gern mit Perlen gespielt und ihre Schmuck-Leidenschaft hat sie nie wieder verlassen.

In der Schulzeit hat sie mit Begeisterung ein Praktikum bei einem Juwelier mit eigener Werkstatt absolviert, doch von einer Berufsausbildung zur Goldschmiedin hatte ihre Mutter sie wieder abgebracht und in Richtung Lehramtsstudium gedrängt. „Sei sei ja auch eine recht gute Lehrerin geworden, aber sie sei eben einfach nicht mehr glücklich als Lehrerin.“ Verzweifelt klingt ihre Stimme, als sie leise von ihrem heimlichen Wunsch erzählt, nur noch als Goldschmiedin arbeiten zu wollen. Sie sei doch nun wirklich zu alt für solche Flausen.“

Sich Neigungen, Bedürfnisse und Wünsche nicht mehr aus dem Kopf schlagen zu müssen, sondern sie ins Leben zu integrieren, sie zu akzeptieren und einen Teil von uns werden zu lassen, das kann ein Ziel einer ROMPC®-Behandlung sein. Klingt realitätsfern und unmöglich? Probieren Sie aus, wie Sie ROMPC® Ihren Träumen näher bringt und wie Zufriedenheit - Zufriedenheit mit sich selbst - wieder in Ihr Leben einzieht.

Autorin:
Susanne Kuckuk