Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Ich bin doch kein Egoist - oder doch?

I love me

Eigentlich kennt es Regina nicht anders: ihre Mutter hat oft schlechte Laune, so hat sie es jedenfalls als Kind erlebt. Heute ist sie 23 Jahre alt und kennt die Ursache dafür: ihre Mutter hat schwer depressive Phasen.

Regina war schon als Kind oft auf sich allein gestellt, wenn ihre Mutter wieder stundenlang wie erstarrt und sprachlos auf dem Sofa lag. Ihr Vater hat dann oft einfach das Haus verlassen und sie musste alleine mit der Situation klar kommen.

Endlich hat Regina sich aufgemacht, um für sich selbst Hilfe zu finden. Ihr ganzes Leben lang war es ihre Mutter, die Hilfe und Verständnis von allen Seiten bekam, sei es von Ärzten, Therapeuten oder in der Klinik. Und von ihr als Tochter wurde immer erwartet, für ihre Mutter da zu sein. Mit dieser Rolle hat sie sich bisher gut identifiziert, doch es wächst in ihr die Unzufriedenheit. Sie möchte jetzt, nach dem Abitur und einer Berufsausbildung zur Fremdsprachen-Assistentin, ein Jahr im Ausland verbringen. Ihr Arbeitgeber hat ihr eine Stelle in seinem mexikanischen Tochterunternehmen angeboten.

Glücklich über das Angebot, hadert sie dennoch mit sich: „Darf ich meine Mutter allein lassen? Bin ich ein Egoist, wenn ich plötzlich nur an mich denke?“

Mit ROMPC® kann sich Regina von ihrer einseitig altruistischen Denkweise lösen, um ihren eigenen Weg zu finden. Gut für sich selbst zu sorgen, muss nicht heißen, den Anderen einfach egoistisch im Stich zu lassen. Mit der beziehungsorientierten ROMPC®-Methode lernt Regina, die Liebe und Fürsorge zu ihrer Mutter aber auch zu sich selbst zu leben.

Autorin:
Susanne Kuckuk