Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Transpersonale Ebenen in Persönlichkeitsentwicklung und Psychotherapie

Esther Weinz

01.08.2006

Esther Weinz

Worum geht´s? 

Der transpersonale Teil von ROMPC® lässt uns tiefer und differenzierter zu den Ursachen/Traumawurzeln blicken und in der Behandlung der Wurzeln für die nachfolgenden Traumafacetten ebenfalls gute Lösungen erzielen.

Transpersonale Therapie 

Transpersonale Selbstentdeckung und Therapie beinhaltet verschiedene Elemente und geht über die Erfahrungen des alltäglichen Bewusstseins und über die Erfahrungsgrenzen der eigenen Person hinaus.

Spirituelle Erlebnisse, das Gefühl von Angeschlossensein an das große Ganze, an den Kosmos, an alles Lebendige werden durch die transpersonale Therapie und Selbsterforschung besonders gefördert.

"Hindert man einen Menschen am Schlafen, dann wird er krank. Entzieht man ihm den Zustand der Vision, der Ekstase, in der Psychologie als religiöse Trance oder den veränderten Wachbewusstseinszustand bezeichnet, dann hat das ebenfalls schwerwiegende seelische und körperliche Folgen. Man denke nur an die quälenden depressiven Zustände, an denen so viele Menschen leiden und an die zahlreichen psychosomatischen Erkrankungen, wo man eigentlich nie recht weiß, woher sie kommen, und für die alle paar Jahre immer wieder neue und gewöhnlich nicht ungefährliche Medikamente verschrieben werden. Bei einem großen Teil dieser Leiden kann es sich sehr wohl um die Folge unseres allgemeinen Trancemangels handeln." (aus „Trance-Rituale für Jugendliche, F.D. Goodman, Der Grüne Zweig S. 180“; siehe auch „Trance, der uralte Weg zum religiösen Erleben, Rituelle Körperhaltungen und ekstatische Erlebnisse“ von F.D. Goodman, GTB Sachbuch)

Nicht zu vergessen sind die massiven Suchtprobleme unter denen viele, besonders gerade auch Jugendliche leiden - Sucht sucht nach Sinn, nach den eigenen Wurzeln, nach Visionen, nach Verbundensein mit sich, den anderen Menschen, dem Kosmos und einer lebenswerten Zukunft.

Der Psychoanalytiker C. G. Jung hat immer wieder auf die Bedeutung des Kollektiven Unbewussten hingewiesen und dessen Einflüsse auf unser Seelenleben festgestellt. Unter anderem Shaldrake und Laslow, beides renommierte Wissenschaftler, beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den morphischen (wissenden, intelligenten) Feldern, die uns zeigen, dass es vieles gibt, was wir mit unserem rationalen Wachbewusstsein nicht erfassen können und mit unserem linkshirngesteuerten Wissenschaftsbegriff nicht, noch nicht oder nur unzureichend erklären können. Energetische Informationen aus diesen Feldern können jedoch mit der sensiblen Wahrnehmung der rechten Gehirnhälfte in unserem Bewusstsein auftauchen und wirksam werden. Menschen, die nicht an solche paranormalen Seinszustände glauben, können sich vorstellen, dass alles, was an Bildern aus der eigenen Seele aufsteigt, auch als symbolische Lösungshilfe zu sehen ist.

Wir arbeiten mit verschiedenen Methoden und Tranceinduktionen (Trance kommt aus dem Lateinischen von transire - hinübergehen), die Unterstützung geben aus dem Wachbewusstsein (linke Gehirnhälfte) in außergewöhnliche Bewusstseinszustände - in körperliche, seelische, intuitive, kollektive, spirituelle Räume (rechte Gehirnhälfte) - zu gehen, zu denen wir normalerweise keinen Zugang haben.

Transpersonale (fremde übernommene) Traumawurzeln finden und behandeln
Lösung von therapieresistenten Blockaden durch ROMPC®

  • Würdigung und Behandlung von fremden Seelenanteilen (Introjekte)
  • Integration des inneren Teams (Dissoziative Life-States)
  • Traumarelikte aus früheren Leben (Past Life-States) erlösen
  • Befreiung von Besetzungen (Intrusive Life-States)

1. Introjekte

Mit unserem tiefen Wunsch unsere Bezugspersonen zu lieben und uns in Nähe mit ihnen zu verbinden, gehen wir oft so weit, dass wir Seelenanteile von ihnen, tief in uns hinein nehmen und diese Anteile dann als ichsynton empfinden. Diese fremden Anteile werden mit Würdigung ihrer Verletzungen und deren Behandlung (stellvertretend am Klienten) an ihren richtigen Platz außerhalb gestellt.

2. Abspaltungen - Dissoziative Life-States

Unangenehme und unvertraute Gefühle, oft Wut, Schmerz, Angst, manchmal auch Liebesgefühle werden abgespalten und als ichdyston, manchmal sogar als eigenständige Persönlichkeiten (Multiple Persönlichkeit) erlebt, obwohl sie Seelenanteile sind, die zu uns gehören. Hier gilt es die Hintergründe (oft Schutzbedürfnisse) zu begreifen, die traumatischen Ursprungssituationen zu behandeln und die gute Zusammenarbeit aller Persönlichkeitsanteile wieder her zu stellen. Das ermöglicht einen Anschluss an alle Kraftquellen des inneren Teams.

3. Traumawurzeln in früheren Leben (Past Life-States)

Viele Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen gehen immer noch, oder wieder davon aus, dass es ein Leben vor und nach diesem Leben gibt, dass es eine energetisches Weiterbestehen der Seele, des als "Ich oder Selbst" wahrgenommenen Zustandes gibt und dass dieses Ich in einem folgenden Leben, in einem neuen Körper wieder auftauchen (reinkarnieren) kann. Besonders die Schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross (siehe auch: Über den Tod und das Leben danach, E. Kübler-Ross, Silberschnur) hat uns mit Ihren Interviews mit reanimierten Menschen einen Blick in die Welt jenseits des Todes erlaubt.

Aus diesen früheren Leben übernehmen wir manchmal Aufträge, die nichts mit der Realität des jetzigen Lebens zu tun haben und die uns in unserem heutigen Handlungsspielraum bedeutend einengen können. Auch hier ist es wichtig, die Not der Seele aus dem Past Life-State zu würdigen, die Traumareste zu behandeln und in einem friedvollen und beziehungsverbundenen Sterberitual diesen Anteil ins Jenseits zu begleiten.

4. Besetzungen - Intrusive Life-States

Wenn wir davon ausgehen, dass Seelen weiter existieren , dann besteht auch die Möglichkeit, dass diese Energiewesen, den unsichtbaren, jedoch manchmal durchaus fühlbaren Kontakt, zu Lebenden suchen. Gerade nach traumatischen Toden scheint es für manche schwierig zu sein, sich von dieser materiellen Welt zu lösen. Wir Lebende bieten durch Ungelöstes in unserer Biographie "Einfallstore" oder "Anziehungspunkte". Auch hier ist es wichtig, die Beweggründe der Intrusiven Life-States zu verstehen und zu würdigen, ihnen mental in Ruhe und Frieden ins annehmende und verzeihende Licht des Jenseits zu verhelfen und den Klienten damit von der Besetzung zu befreien. Einfallstor bietet oft die Einsamkeit. Hier ist es wichtig, alte Traumatisierungen zu behandeln und den Klienten zu unterstützen, wieder Anschluss an heute lebende Menschen zu finden.

Behandlungsablauf

Der Muskeltest aus der Kinesiologie macht das Auffinden der Traumawurzeln in der eigenen Biographie oder in fremden übernommen Traumatisierungen möglich.

Verschiedene meditative Methoden, wie geleitete Rückführungen oder Visualisierungen, auch Ansätze aus der systemischen Therapie helfen in diese anderen Bewusstseinszustände zu gelangen und mit abgespaltenen eigenen Anteilen oder anderen Wesen Kontakt auf zu nehmen.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, Bewältigungsstrategien für die Probleme im gegenwärtigen Leben zu finden. Die Traumareste aus früheren Leben werden, so weit es für den momentanen Prozess notwendig ist, gelöst. ROMPC® ist dabei die Methode der Wahl, weil auch in tiefen Trancezuständen anwendbar, einfach und effektiv bei der Behandlung von Traumafacetten handhabbar und leicht mit der jeweilig angewandten Tranceinduktion zu kombinieren.
Damit bietet dieser Teil des ROMPC® eine sehr günstige Möglichkeit, auch angeblich "austherapierten Menschen" Unterstützung zu geben und Blockaden (Stockungen) in Therapieprozessen zu lösen. Mit unserem üblichen psychologisierten Verstand suchen Therapeuten und Klienten oft auf einer oberflächlichen, nur in dem momentanen biologischen Life-State nach den vermeintlichen Ursachen, finden dann Symptome und behandeln diese manchmal ohne Erfolg. Die Therapeuten reagieren hilflos, die Klienten fühlen sich noch resignierter.

Der transpersonale Teil von ROMPC® lässt uns tiefer und differenzierter zu den Ursachen/Traumawurzeln blicken und in der Behandlung der Wurzeln für die nachfolgenden Traumafacetten ebenfalls gute Lösungen erzielen.