Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

ADHS und ROMPC®

Heinz-Günter Andersch-Sattler

19.08.2007

Heinz-Günter Andersch-Sattler 

Worum geht´s?

ADHS und ADS sind Phänomene, die mit dem Energiehaushalt zusammenhängen. Insofern sind sie im Grunde natürlich auch mit ROMPC® behandelbar bzw. deren Symptomatik modifizierbar.

Reizschutz und Reizüberflutung

ADHS entsteht vornehmlich dadurch, dass der eigentlich angeborene Reizschutz bei den von dieser Störung Betroffenen nicht ausreichend ausgebaut ist. Der angeborene Reizschutz wird normalerweise ab dem zweiten Lebensmonat des Säuglings abgebaut und muss dann durch eigene Leistungen oder durch entsprechende Leistungsübernahme durch die Bezugspersonen übernommen werden. 

Wenn dieser Reizschutz aber von Anfang an nicht oder nur rudimentär vorhanden ist, kommt es für den Betreffenden zu einer Überflutung von Reizen. Diese Überflutung von Reizen führt entweder zu verstärkter Abreaktion bei ADHS oder zum Rückzug und zur Träumerei in der ADS. Klinisch spricht man vom sog. „hyperkinetischen Syndrom“.

Der anfänglich zu geringe Reizschutz führt in der Regel dazu, dass auch nicht in ausreichendem Maße angemessene Verhaltensstrategien der Eltern entwickelt werden können. In späteren Jahren zeigt sich das insbesondere daran, dass diese Kinder nur auf direkte Ansprache reagieren und indirekte Ansprache teilweise gar nicht verstehen.

Beispielsweise bewirkt die Bitte: „ Könntest du mal den Müll beseitigen“ in der Regel, dass nichts passiert; nur eine direkte Aufforderung: „Mach dies bitte sofort!“ ist eindeutig genug, so dass entsprechende Handlungen erfolgen.

ROMPC®-Behandlung

Diese Symptomatik kann mit ROMPC® behandelt werden. Hierbei ist wichtig und interessant, dass die Bezugspersonen eine Behandlungstechnik erlernen, mit der sie regelmäßig, das heißt täglich, ihr Kind behandeln. Dies hat den Doppeleffekt, dass sie dem Kind erhöhte Aufmerksamkeit und Zuwendung geben und dafür sorgen, dass mit Hilfe der Zuwendung und durch die Behandlung die Symptomatik minimiert wird.

Als Behandlungstechnik bieten sich hierbei spezifische Klopfsequenzen des ROMPC® an, die den Eltern an die Hand gegeben werden. Die Kombination von Klopfakupunktur und Positiv-Affirmationen (vgl. L. Nims) hat sich als besonders hilfreich bewährt.

Klopfen auf den Augenbrauenpunkt (AB) und Affirmation:
„Ich lasse alle Traurigkeit los in allen Wurzeln und in der tiefsten Ursache des ganzen Problems“.

Klopfen auf den Augenwinkelpunkt (AW) und Affirmation:
„Ich lasse alle Wut und allen Ärger los in allen Wurzeln und in der tiefsten Ursache des ganzen Problems“.

Klopfen auf dem Punkt unter dem Auge (UA) und Affirmation:
„Ich lasse alle Ängste los in allen Wurzeln und in der tiefsten Ursache des ganzen Problems“.

Klopfen auf den Thymuspunkt (THY) und Affirmation:
„Ich öffne mich für das, was mir gut tut. Und ich verschließe mich für das, was mir schadet“.