Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

“Wenn die Nacht zur Qual wird”: Durchschlafstörungen mit ROMPC® behandeln

Thomas Weil

10.07.2008

Thomas Weil

Worum geht´s? 

Viele Menschen leiden unter Durchschlafstörungen. Die Betroffenen erwachen vorzeitig in der Nacht und haben große Mühe, wieder einzuschlafen. Am Morgen fühlen sie ich unerholt und wie gerädert. Mitunter hält die latente Müdigkeit den ganzen weiteren Tag an. Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und Lustlosigkeit können Begleitsymptome sein. Durchschlafstörungen können viele körperliche und seelische Ursachen haben.

Viele Menschen leiden unter Durchschlafstörungen 

Viele Menschen leiden unter Durchschlafstörungen. Die Betroffenen erwachen vorzeitig in der Nacht und haben große Mühe, wieder einzuschlafen. Am Morgen fühlen sie ich unerholt und wie gerädert. Mitunter hält die latente Müdigkeit den ganzen weiteren Tag an. Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und Lustlosigkeit können Begleitsymptome sein. 

Durchschlafstörungen können viele körperliche und seelische Ursachen haben. Wenn die Symptomatik längere Zeit anhält, ist ein Besuch im Schlaflabor dringend angeraten, um eventuelle körperliche Grunderkrankungen auszuschließen bzw. rechtzeitig zu erkennen und medizinisch zu behandeln. 

Körperliche Ursachen

Zu den häufigsten körperlichen Grunderkrankungen, die zu wiederholten Aufweckreaktionen führen, gehört das sog „Schlafapnoe-Syndrom“, das meist mit einer ausgeprägten Schnarch-Symptomatik einhergeht. Zum Beschwerdebild dieser Krankheit, deren Bedeutung häufig verkannt wird, gehören vermehrte Atemaussetzer und Atemstillstände, die zu einer bisweilen sogar lebensbedrohlichen Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff führen. Ursachen der Schlafapnoe können die Einengung der oberen Luftwege oder eine Fehlfunktion der Atemmuskulatur sein, die durch einen Facharzt behandelt werden müssen. Oftmals schaffen schlafhygienische Maßnahmen, das Schlafen in Seiten- statt Rückenlage und Verzicht auf den Genuss von Alkohol vor dem Einschlafen bereits Abhilfe. Bei einer ausgeprägten Schlafapnoe kommt der Einsatz eines sog. „nCPAP-Gerätes“ in Betracht, das dem Patienten über eine nächtliche Druckbeatmung Atemluft zuführt und die Atemwege offenhält. Patienten, die diese medizinische Behandlung erfahren haben, berichten vielfach davon, dass ihre Durchschlafstörungen beseitigt sind und dass die verloren gegangene Lebensqualität schon nach wenigen Tagen wieder zurückkehrt.

Wenn die Durchschlafproblematik durch körperliche Ursachen begründet ist, ist eine ROMPC®-Behandlung sicher nicht die Methode erster Wahl. Medizinische Interventionen haben in diesem Fall eindeutig den Vorrang. Dennoch hat sich gezeigt, dass Patienten gelegentlich mit Widerstand gegenüber den erforderlichen medizinischen Maßnahmen reagieren. So wird gerade die Druckbeatmung mittels Nasenmaske in unterschiedlichem Maße toleriert: Die Erfahrung, lebenslang auf ein nächtliches Beatmungsgerät angewiesen zu sein, provoziert bei einigen Patienten Gefühle der Ohnmacht und des Ausgeliefert-Seins. Der emotionale Stress, der hieraus resultiert, kann die Einstellung gegenüber der Maßnahme negativ beeinflussen, den Umgang mit der Apparatur deutlich erschweren und somit den nächtlichen Stress derart erhöhen, dass die Betreffende keine Ruhe findet. Andere Patienten berichten, sich mit dem Beatmungsgerät „wie behindert“ zu fühlen und entwickeln eine ihr Lebensgefühl beeinträchtigende Selbstwertproblematik, mit der die Betreffenden jede Nacht erneut in Kontakt kommen. 

In diesen Fällen kann ROMPC® dabei helfen, die medizinische Behandlungsnotwendigkeit innerlich zu akzeptieren und den mit der Behandlung verbundenen seelischen Stress deutlich zu reduzieren. Dadurch trägt ROMPC® dazu bei, den medizinischen Behandlungserfolg zu erhöhen - das heißt: entspannenden Schlaf zu verschaffen und das Wohlbefinden dieser Patienten zu steigern.
Medizinischen Behandlungsstress reduzieren

Das nachfolgende ROMPC®-Ritual ist dazu geeignet, den medizinischen Behandlungsstress zu reduzieren:

Fragen Sie sich, ...

  • welche medizinische Behandlungsintervention Sie am meisten stresst (z. B. „die Beatmungsmaske im Gesicht“),
  • was es Ihnen konkret ausmacht, auf diese Behandlung angewiesen zu sein (z. B. „ich fühle mich so ohnmächtig und ausgeliefert“ ).

Trinken Sie ein Glas Wasser.

Reduzieren Sie zunächst Ihren inneren Widerstand gegen die medizinische Behandlung durch das Reiben Ihrer Neurolymphatischen Reflexzone im Uhrzeigersinn über dem Herzen links auf der Brust; und sprechen Sie dabei dreimal: „Ich akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn ich eine Beatmungsmaske brauche.“

Klopfen Sie dann ...

  • den Augenbrauenpunkt links oder rechts; und sprechen Sie dabei: „Ich lasse alle Kränkung darüber zu, mich ohnmächtig und ausgeliefert zu fühlen. Ich lasse die Kränkung zu, um sie loszulassen.“
  • den Augenwinkelpunkt links oder rechts; und sprechen Sie dabei: „Ich lasse alle Wut und allen Ärger darüber zu, mich ohnmächtig und ausgeliefert zu fühlen. Ich lasse die Wut und den Ärger zu, um sie loszulassen.“
  • den Punkt mittig unter dem Auge links oder rechts; und sprechen Sie dabei: „Ich lasse alle Ängste darüber zu, mich ohnmächtig und ausgeliefert zu fühlen. Ich lasse die Ängste zu, um sie loszulassen.“
  • den Thymuspunkt auf dem Brustbein; und sprechen Sie dabei dreimal: „Ich nutze die Beatmungsmaske, um es mir damit wohl gehen zu lassen.“

Schnaufen Sie schließlich mit drei tiefen Seufzern laut hörbar aus.

Dieses ROMPC®-Ritual können Sie bedarfsorientiert jederzeit wiederholen. 

Seelische Ursachen

Auch wenn mögliche körperliche Ursachen zunächst abzuklären sind, haben Durchschlafstörungen meistens diverse seelische Ursachen: Wenn es dem Schläfer nicht gelingt, sich von belastendem Material innerlich zu distanzieren, kann es geschehen, dass die Reste der mit diesem Material verbundenen störenden Emotionen im Schlaf an die Oberfläche drängen und eine Aufweckreaktion herbei führen. Belastendes Material, das können unangenehme Tagesreste sein oder auch quälende Befürchtungen, die sich auf künftige Herausforderungen beziehen. Darüber hinaus können auch längst vergangene, eigene lebensgeschichtliche Verletzungen und Traumatisierungen, die nicht verarbeitet wurden sowie Verletzungen und Traumatisierungen anderer, die wir verinnerlicht haben, quälende Belastungen darstellen, die uns den Schlaf rauben. 

Normalerweise verfügt unser limbisches System über geeignete Reinigungsmechanismen, die jede Nacht dafür sorgen, belastenden „Datenmüll“ zu entsorgen. Dies geschieht immer dann, wenn wir in den als REM-Schlaf bekannten Tiefschlafphasen intensiv träumen und unsere Augen dabei heftig bewegen. Wenn das Material, das uns belastet, allerdings mit der Erfahrung von unkontrollierbarem Stress verbunden ist, dann gerät dieser Selbstreinigungsprozess mitunter ins Stocken. Dann können wir uns nicht mehr beruhigen und haben große Mühe, innerlich abzuschalten. Dann wachen wir vorzeitig auf.

Ins Stocken gerät der Selbstreinigungsprozess vor allem nach Kränkungen und Verletzungen, die mit schweren Traumatisierungen einhergingen und die uns hilflos und ohnmächtig machten. 

Ins Stocken gerät der Selbstreinigungsprozess allerdings auch, wenn wir unsere inneren superlativistischen Selbstansprüche so hoch schrauben, dass wir keine Chance mehr haben, ihnen je zu genügen. Ferner können wir unsere galoppierenden Gruselfantasien so weit treiben, dass sich unser limbisches System in einer Weise existentiell bedroht fühlt, das ihm ein Entrinnen kaum noch möglich erscheint. Dieser „hausgemachte Stress“ ist ebenso unkontrollierbar und entfacht ein ähnliches, nur noch schwer auflösbares Belastungsszenario, wie die Traumatisierungen, die uns von außen zuteil werden. In diesem Fall sind wir uns selbst der ärgste Feind.

Immer dann, wenn wir den Stress nicht mehr kontrollieren können, wenn wir keine Möglichkeit sehen, Abhilfe zu schaffen und die belastende Situation, der wir uns ausgesetzt sehen, zum Guten zu wenden, kommt es zu „Datentransportstörungen“ im limbischen System, und wir bleiben auf dem, was uns belastet, gewissermaßen „sitzen“. Diese Belastungen machen uns krank. Diese Belastungen stören den Schlaf.

Vor allem die sog. „Entkoppelungstechniken“ des ROMPC® sind dazu geeignet, den ins Stocken geratenen Datentransport wieder in Gang zu bringen und eine unnmittelbare, nachhaltige Entlastung von dem belastenden Material herbei zu führen. Diese Entkoppelungstechniken können auch von dem um seinen Schlaf gebrachten Schläfer auf dem Wege der Selbstbehandlung immer dann genutzt werden, wenn er aufwacht und Mühe hat, wieder einzuschlafen. Viele Patienten haben uns berichtet, dass sie mit diesen Techniken schon bald wieder einschlafen konnten – und mehr noch: dass sie am Morgen wieder erfrischt und ausgeruht erwachten.
Sich von unkontrollierbarem Stress distanzierenWenn Sie in der Nacht erwachen und nicht mehr einschlafen können, prüfen sie sorgfältig, ...

  • welche störenden Gedanken ihnen durch den Kopf gehen,
  • mit welchen Ängsten oder Befürchtungen Sie sich herumschlagen und
  • welche unangenehmen Erinnerungen oder Bilder in den Vordergrund drängen.

Bringen Sie das, was Sie am meisten quält auf den Begriff (X).

Trinken Sie ein Glas Wasser.

Reiben Sie Ihre Neurolymphatische Reflexzone im Uhrzeigersinn über dem Herzen links auf der Brust; und sprechen Sie dabei dreimal: „Ich akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn ich Mühe habe, wieder einzuschlafen.“

Klopfen Sie ...

  • an der linken oder rechten Hand den Zeigefingerpunkt; und sprechen Sie dabei: „Ich verzeihe mir selbst, dass ich meine innere Tür für den störenden Gedanken X / die Angst bzw. Befürchtung X / die unangenehme Erinnerung bzw. das unangenehme Bild X so weit offenhalte. Ich habe meine innere Tür offen gehalten, weil ich hoffte, doch noch alles zum Guten wenden zu können. Ich konnte nicht anders. Und deshalb verzeihe ich mir.“
  • an der linken oder rechten Hand den Punkt des Kleinen Fingers; und sprechen Sie dabei: „Ich lasse den störenden Gedanken X / die Angst bzw. Befürchtung X / die unangenehme Erinnerung bzw. das unangenehmen Bild X, der / die / das durch meine offene Tür hindurch dringt und mich belastet, einfach ziehen; denn ich kann nichts tun, um ungeschehen zu machen, was passiert ist, bzw. ich kann nichts tun, um die Zukunft in der Gegenwart unter Kontrolle zu bringen.“
  • den Thymuspunkt auf dem Brustbein; und sprechen Sie dabei: „Ich gestatte mir, jetzt wieder einzuschlafen und am Morgen entspannt und erholt zu erwachen. – Ich will jetzt wieder einschlafen und am Morgen entspannt und erholt erwachen. – Ich werde genießen, jetzt wieder einzuschlafen und am Morgen entspannt und erholt zu erwachen.“

Dieses ROMPC®-Ritual können Sie bedarfsorientiert jederzeit wiederholen.