Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Wenn sich das Gedankenkarussell dreht

Thomas Weil

24.06.2014

Thomas Weil

Das Problem 

Viele Menschen leiden darunter, ihr quälendes “Gedankenkarussell” nicht abschalten zu können. Dies kann ziemlich zermürbend sein. Die störenden Gedanken, die ihnen dabei durch den Kopf gehen, drehen sich im Kreis. Deshalb handelt es sich um eine Form des Denkens, die keineswegs als produktiv oder zielführend bezeichnet werden kann. Der Versuch, das Gedankenkarussell durch positives Denken zu unterbrechen, scheitert meist, weil alle neuen Gedanken in den Strudel des negativen Gedankenkreisens hineingezogen werden und somit ihre positive Ladung verlieren. Ebenso führt der Versuch, durch analytisches Denken, den Ursachen des Problems auf den Grund gehend zu wollen, meist nicht zum Ziel, weil der scheinbar analytische Sachverstand unter dem Bann von “Galoppierenden Gruselfantasien” und “Superlativitischen Selbstansprüchen” steht und somit erheblich getrübt ist.

Was kann man tun?

Um eine Unterbrechung des Gedankenkarussells zu erreichen, braucht es maßgebliche limbische Reize. Heilsame Reize, die dem nicht-enden-wollenden Gedankenkreis eine Grenze setzen und den Kopf wieder frei machen für Neues. In diesem Zusammenhang hat sich die nachfolgende ROMPC®-Entkoppelungssequenz als hilfreich erwiesen:

Neurolymphatischen Reflexzone reiben und dabei sprechen:
“Ich akzeptiere mich voll und ganz. Auch damit, dass ich mein Gedankenkarussel im Augenblick noch nicht stoppen kann.” (3x)

Augenbraue klopfen und dabei sprechen:
"Ich lasse den störenden Gedanken X jetzt los und alle Gefühle, der Trauer und des Schmerzes, die mit ihm verbunden sind, um dem Wohlgefühl in mir Raum zu geben." (3x)

Augenwinkel klopfen und dabei sprechen:
"Ich lasse den störenden Gedanken X jetzt los und alle Gefühle, der Wut und des Ärgers, die mit ihm verbunden sind, um dem Wohlgefühl in mir Raum zu geben." (3x)

Unter dem Auge klopfen und dabei sprechen:
"Ich lasse den störenden Gedanken X jetzt los und alle Gefühle, der Angst und Panik, die mit ihm verbunden sind, um dem Wohlgefühl in mir Raum zu geben." (3x)

Zeigefinger klopfen und dabei sprechen:
"Ich lasse den störenden Gedanken X jetzt los und alle Gefühle, der Schuld, die mit ihm verbunden sind, um dem Wohlgefühl in mir Raum zu geben." (3x)

Kleiner Finger Klopfen und dabei sprechen:
"Ich lasse den störenden Gedanken X jetzt los. Und alles, was mich festhält, lasse ich ziehen, um dem Wohlgefühl in mir Raum zu geben."