Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Umgang mit “Widerstand”: Die Psychologische Umkehr behandeln

Heinz-Günter Andersch-Sattler

14.07.2007

Heinz-Günter Andersch-Sattler 

Worum geht´s? 

Psychologische Umkehr liegt dann vor, wenn die positive Sicht oder die positive Veränderung blockiert ist. Man könnte dieses Phänomen auch als „Widerstand auf der energetischen Ebene“ bezeichnen. Kinesiologisch erfolgt die Behandlung durch Stimulation des Meridian-Punktes „Dünndarm 3“ an der Handkante oder der „Neuro-lymphatische Reflexzone“ (zwischen zweiter und dritter Rippe).

Die Behandlung

Die Behandlung erfolgt, während der Patient einen der folgenden Sätze spricht:

  • "Ich akzeptiere mich voll und ganz mit allen meinen Stärken und Schwächen."
  • "Ich akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn ich ein Problem mit X habe."
  • "Ich liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin."

Es hat sich bewährt, diese Behandlung dreimal zu wiederholen unter fortwährender Stimulierung des oben genannten Punktes bzw. der oben genannten Zone. 

Möglichkeiten der Optimierung

Bleibt allerdings trotz dieser Behandlung eine Verbesserung des Ergebnisses aus, kann die Behandlung der Psychologischen Umkehr mit folgenden Sätzen behandelt bzw. optimiert werden:

  • "Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz mit diesem Problem."
  • "Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn ich einen Teil meines Problems X weiterhin habe."
  • "Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  ich dieses Problem X weiterhin habe."
  • "Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  ich dieses Problem niemals überwinde sollte."
  • ”Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  meine Belastung bei dem Problem X nur teilweise gesunken ist."
  • Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  ich das Problem noch nicht ganz loslassen kann."
  • “Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  ich das Problem noch nicht ganz loslassen will."
  • ”Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  es Anteile in mir gibt, dieses Problem festhalten zu wollen."
  • ”Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  bestimmte Grundüberzeugungen dagegen sprechen, dass ich dieses Problem X jemals ganz überwinde."
  • ”Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  dieses Problem X immer wieder auftaucht."
  • ”Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, auch wenn  ich das Problem ganz los bin."

Fred Gallo berichtet von einer Psychologischen Umkehr, die sich darauf bezog, dass der Patient meinte, er habe es nicht verdient, dieses Problem zu überwinden. Er nennt diese Sonderform der Psychologischen Umkehr „kriterienbezogene Umkehr“. Bemerkenswert ist sein Vorschlag, alles was der Klient nennt bei der Behandlung zu utilisieren. Das heißt: genau darauf zu achten, was das Thema ist, weshalb der Klient eine erfolgreiche Behandlung nicht zulässt, um auf der energetischen Ebene dieses Thema, das das Energiesystem blockiert, zu lösen. 

Grundsätzlich kann man die Psychologische Umkehr auch per Muskeltest testen – zum Beispiel mit der Aussage:

  • "Ich will mein Problem (noch) behalten."
  • "Ich will dieses Problem vollständig hinter mir lassen."

Diese Aussage muss vom Klienten nachgesprochen werden. Eine Psychologische Umkehr liegt immer dann vor, wenn der erste Satz stark testet („Wahrheit“) und der zweite schwach („Lüge“).

Die oben vorgestellten Aussagen verknüpfen den negativ konnotierten Inhalt mit einer positiven Affirmation. Gleichzeitig stellt die positive Affirmation eine Abmilderung der inhaltlichen Aussage für das Großhirn dar.