Selbstwirksamkeit und Performance

Die innere Haltung entscheidet

Das Menschenbild des ROMPC®

Thomas Weil

12.04.2009

Thomas Weil

Worum geht´s?

Wir sind durch Beziehung "krank" geworden. Also werden wir auch nur durch Beziehung wieder "gesund".

Philosophie

Der Mensch ist ein soziales bzw. dialogisches Wesen. Das heißt: er ist auf Beziehung hin angelegt und findet Erfüllung in ihr.

 Der Mensch ist ein historisches Wesen. Sein Geworden-Sein wurzelt in seiner Geschichte. Ihn zu verstehen, heißt seine Geschichte zu verstehen.

Menschen bilden ihr aktuelles Problem parallel-prozesshaft in der Art ihrer gegenwärtigen Beziehungsgestaltung ab.

"Einschränkende Grundüberzeugungen" sind der „reflektorische Niederschlag“ unvollendeter Beziehungserfahrungen in der Lebensgeschichte des betreffenden Individuums und / oder der von ihm introjizierten Elternfiguren.

"Galoppierende Gruselfantasien" sind Projektionen erlittener Verletzungen der Vergangenheit in die Zukunft.

"Superlativistische Selbstansprüche" sind der kompensatorische, aber zugleich vergebliche Versuch, den mit den einschränkenden Grundüberzeugungen und galoppierenden Gruselfantasien verbundenen Defizit-Erfahrungen emotional zu entrinnen und den eigenen "Unwiderstehlichkeitscharakter" in Beziehungen zu steigern.

Die einschränkenden Grundüberzeugungen, galoppierenden Gruselfantasien und superlativistischen Selbstansprüche einer Person, die Eingang in deren inneren Bezugsrahmen gefunden haben, können auch als „frontalhirn-geleitete Schonhaltungen“ verstanden werden, mit den Stress-Blockaden im limbischen System korrespondieren. 

Durch einschränkende Grundüberzeugungen, galoppierende Gruselfantasien und superlativistische Selbstansprüche werden kognitive, emotionale, behaviorale, physiologische und spirituelle Muster festgelegt. Als "Überlebensschlussfolgerungen" der betreffenden Person haben sie einst dazu gedient, weiteren Stress bzw. Re-Traumatisierungen abzuwehren. Aufgrund der mit ihnen verbundenen Limitierungen tragen sie jedoch in der Gegenwart dazu bei, neue Verletzungen und neuen Stress zu provozieren.

Gegen die Infragestellung der einmal von ihnen eingenommenen Schonhaltungen leisten Menschen aufgrund deren homöostatischer Wirkung gewöhnlich "Widerstand". Auf der Ebene des Frontalhirns bedient sich dieser der so genannten „Abwehrmechanismen“, auf der Ebene des limbischen Systems der so genannten „Psychologischen Umkehr“.

Die Analyse des Widerstandes - das heißt: des Widerstandes gegen Wachstum und Veränderung - ist dazu geeignet, die Geschichte der unvollendeten Beziehungserfahrungen einer Person zu entschlüsseln. Eine im doppelten Wortsinn „unerhörte“ Geschichte.

Antithethische Beziehungsangebote sind eine Chance, Bezugsrahmenerweiterungen anzuregen - und zwar im Sinne von „Re-Reactions“. Es geht dabei darum, durch den professionellen ROMPC®-Therapeut, -Coach oder -Berater Beziehungsräume zu eröffnen, in denen die betreffenden Klienten erleben können: „Ich kann anders und ursprünglicher reagieren, als ich bisher gewohnt war.“

Re-Reactions sind dann umso wirkungsvoller, wenn sie zu einer frontalhirn-bezogenen Auflösung der genannten Einschränkungen führen und diesen gleichzeitig im limbischen System des Gehirns die energetische Grundlage entzogen wird.

Wir sind durch Beziehung "krank" geworden. Also werden wir auch nur durch Beziehung wieder "gesund".