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Mut, über den Schatten zu springen.
Frieden machen mit dem Fremden in uns und in anderen.
Psycho-neuronale Impulse zur Integration

7. ROMPC® Kongress
am 29.-30. September 2018
in Kassel

  • für alle die Menschen in Therapie-, Beratungs- und Coaching-Prozessen begleiten,
  • für Seelsorger, Pädagogen und Sozialpädagogen,
  • für alle, die Personalverantwortung haben sowie
  • für diejenigen, die für sich selbst und ihren eigenen Entwicklungsprozess wertvolle Anregungen erhalten wollen.

Mut über den Schatten zu springen 

Es mutet wie ein Kinderspiel an: Lars mit seinen 3 Jahren jagt im Sommer seinem Schatten hinterher. Er versucht über ihn hinweg zu springen. Doch der Schatten bleibt immer an ihm kleben. Das ist lustig. 

Über seinen Schatten zu springen, ist bei den Erwachsenen nicht mehr so lustig:

  • Stell dich nicht so an!
  • Nun überwinde doch mal deinen inneren Schweinehund! 
  • Komm aus deiner Komfortzone heraus! 
  • Geh mal ein Risiko ein! 
  • Wag was Neues auch mit Menschen, die es dir nicht leicht machen!
  • Überwinde endlich deine Angst und deine Vorurteile!

Menschen sind eigentlich neugierig und gelegentlich auch mutig. 
So ist der Appell, über den Schatten zu springen,  sicher richtig und doch zugleich eine Zumutung. 

Denn sich in unserer natürlichen Unbefangenheit so zu zeigen, wie wir eigentlich sind, wurde in der Vergangenheit nicht immer freundlich beantwortet. In unserem „Hinterkopf“ haben wir viele Erfahrungen angesammelt. Beziehungserfahrungen, die mit lächelnden oder kopfschüttelnden Reaktionen, mit Lob oder Tadel der anderen einhergingen.  Diese Erfahrungen entscheiden oft darüber, wieviel Mut und Offenheit uns geblieben ist oder ins Abseits gedrängt wurde. Ob und inwieweit in uns Liebe und Toleranz oder Arroganz und Hass regieren. 

Der Schatten ist der unbeleuchtete Bereich unseres Denkens, Fühlens und Verhaltens.
In der Psychologie steht er für das Unbewusste, das sowohl Konstruktives wie auch Destruktives enthält. 

Bleibt der „Schatten“ unbeleuchtet, kann „Gesundes“ zu einem Schattendasein verurteilt werden und „Ungesundes“ im Außen herrschen.
Unbewusst können Vorurteile und Ängste vor dem Unbekannten und Fremden wachsen.
Der Mut, sie in der Realität zu überprüfen, schrumpft. 

Unbewusst können wir das an anderen  bekämpfen, was wir bei uns selbst verachten.
Oder wir können das an anderen bewundern oder ihnen neiden, was wir selbst gerne hätten. 

Unsere Sonnen- und Schokoladen-Seiten zeigen gerne, während unsere weniger liebenswerten Seiten oder unsere ungelebten Beziehungsbedürfnisse häufig ein Schattendasein führen. 

Wir werden erst dann glücklich und findenerst dann unsere Zufriedenheit , wenn der Schatten beleuchtet und die Angst vor dem Fremden in uns und im Mitmenschen angeschaut und überwunden werden. 

Auf Dauer kann man nicht aufgespalten leben:
Nicht in Gut und Böse, in Schwarz und Weiß - im Alles oder Nichts.
Weder mit sich selbst, noch in Beziehungen, noch in Systemen. 
Das Leben ist immer vielfältig und offen.  
Abgeschlossene oder aufgespaltene Systeme sterben. 

Gerade in der gesellschaftlichen Herausforderung, vor die uns die Internationalität mit ihren vielen fremden Gesichtern  stellt, ist die Beschäftigung mit dem Schatten-Fremden ein Anliegen unseres psychologischen Kongresses. 

Eigene Schattenanteile zu erkennen und sich mit dem eigenen Schatten zu versöhnen, sind Voraussetzungen dafür, sich auf das Fremde im Außen einzulassen.
Hiermit beschäftigt sich ROMPC® sowie mit emotionalen und rationalen Blockaden und deren Überwindung.  

Ein wichtiger Beitrag zur Integration!


Herzlich willkommen in Kassel!


Martina Erfurt-Weil
Thomas Weil

ROMPC® Institut Kassel

Kongress-Organisation

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