Verloren in der Fremde (B. P. R. Winter)

Jüdische Schriftsteller im Exil.
Leben und Lyrik

Referent: 
Bernd P. R. Winter

  • Mascha Kaleko

  • Hilde Domin

  • Else Lasker-Schüler

  • Kurt Tucholsky

  • Stefan Zweig

Jüdische Schriftsteller wurden von den Nazis aus Deutschland vertrieben. Sie vernichteten ihre Existenz, verdrängten sie aus dem öffentlichen Leben, beraubten sie nach und nach ihrer Rechte und verbrannten ihre Bücher. Viele Juden emigrierten vor allem ab 1938, nach den Novemberpogromen, aus dem Deutschen Reich – für viele war es die letzte Möglichkeit, sich durch die Flucht zu retten. 

Wie gingen diese Schriftsteller mit ihrem Schicksal um, die Heimat zu verlieren? 

In meinem Programm „Verloren in der Fremde“ versuche ich eine Antwort zu finden, indem ich die Stationen ihres Lebens nachspüre, besonders aber die Zeiten ihres Exilaufenthalts. 

Gefühle von Entwurzelung und Verlorenheit, Sehnsucht nach Heimat und Freunden, finanzielle Not  sowie das Fehlen von  Publikationsmöglichkeiten - dem allen werde ich mit mit großem Einfühlungsvermögen nachgehen. 

Vertonte Lyrik mit Martin Lüker am Klavier

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